Ein Serienkiller entführt junge Touristinnen und tötet sie bestialisch. Mallorcas Top-Detektivin Johanna Miebach heftet sich an seine Fersen.
Doch während die alte Dame, Enkelin Gemma und Polizist Héctor Ballester den Mörder jagen, erlebt die Insel ihre dunkelste Nacht: Eine harmlose Demonstration endet in einem Blutbad. Das Trio ermittelt an allen Fronten und stößt auf erschreckende Zusammenhänge.
Lesermeinung
Die Handlung des Krimis ist auf dem Klappentext gut zusammengefasst. Es geht um junge Frauen, die entführt und einem sadistischen Mörder zum Opfer fallen. Inspector Ballester führt die Ermittlungen, bei denen ihm ein sehr spezielles Duo hilft. Die 74-jährige Johanna Miebach arbeitet als Privatdetektivin und wird von ihrer 21-jährigen Enkelin Gemma unterstützt. Gemma und Héctor haben sich in Band 1 ineinander verliebt, weshalb dieses Trio sehr eng miteinander verbunden ist. Gemma ist ein kleiner Nerd, und um Johanna ranken sich Geheimnisse, die wohl über mehrere Bände hinweg gelüftet werden. Ich tippe bei ihr auf einen Geheimdienst-Hintergrund.
„Der Teufel von Mallorca“ von Christina Gruber ist ein fesselnder Kriminalroman, der durch die außergewöhnliche Zusammenarbeit von Oma und Enkelin als Privatermittlerinnen besticht. Die Autorin schafft es meisterhaft, die Generationenunterschiede zu überbrücken und zeigt, wie erfahrene Intuition und moderne Ermittlungsmethoden harmonisch kombiniert werden können. Diese spannende Dynamik zwischen den beiden Protagonistinnen macht die Lektüre nicht nur unterhaltsam, sondern auch inspirierend.
Darüber hinaus bietet das Buch einen faszinierenden Einblick in das Leben auf Mallorca, insbesondere die Herausforderungen des Massentourismus im Kontrast zur beschaulichen Idylle des Hinterlands. Grubers angenehmer Schreibstil und die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Innerhalb von nur zwei Tagen habe ich die Geschichte verschlungen und kann „Der Teufel von Mallorca“ jedem empfehlen, der nicht nur auf der Suche nach einem packenden Krimi ist, sondern auch nach einem authentischen Blick auf das Leben auf dieser beliebten Insel.
Reisestimmung mit Spannungsfaktor: Die vielen liebevollen und facettenreichen Details über die beliebte Urlaubsinsel sorgen für Fernweh – auch wenn einiges nachdenklich stimmt –, während auf spannungsgeladene und zuweilen auch düstere Weise einem perfiden Massenmörder das Handwerk gelegt wird. Die perfekte Mischung – zumal das ungewöhnliche Ermittlerteam um Johanna Miebach mit all seinen Schrulligkeiten mehr als liebenswert ist. Ich bin ein echter Fan der alten Dame mit der geheimnisvollen Vergangenheit!
Der zweite Band der Krimi-Reihe ist noch spannender als der erste! Wer nicht nur mitfiebern, sondern auch viel über die Insel erfahren möchte, sollte zugreifen.





